Artikel zu Mastodynie

Lokale Anwendung bei Brustschmerzen

Mikronisiertes Progesteron in Gelform wird in erster Linie bei essentiellen prämenstruellen Mastodynien eingesetzt.

Die lokale Applikation bessert zu­verlässig schwere und mittelschwere Symptome bei sehr guter Verträglicheit.

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PMS und zyklusabhängige Mastodynie

Die topische Applikation von natürlichem Progesteron in der Lutealphase bessert zuverlässig die Beschwerden einer hormonbedingten Masto­dynie. Der Ausgleich des relativen Progesterondefizits und die „Dämpfung“ der hohen Estradiolwerte lindert oder behebt Schmerzen und Spannungsgefühl in der Brust.

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Prämenopausal – Reproduktive Phase

In der reproduktiven Phase wird mikronisiertes Progesteron vorwiegend bei irre­gulären Zyklen mit Lutealinsuffizienz eingesetzt. Weitere Indikationen sind prämeno­pausale Beschwerden und die zyklische Mastodynie. Hormonale Kontrazeptiva enthalten ausschließlich synthetische Gestagene.

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Klinische Anwendung von Progesteron

Das dominierende Einsatzgebiet von Progesteron ist die Hormontherapie bei peri- und postmenopausalen Frauen mit entsprechenden Beschwerden. In der reproduktiven Phase reicht das Spektrum von der Unterstützung der Lutealphase bei irre­gu­lären Zyklen über den Lutealsupport bei assistierter Reproduktion bis zur Prophylaxe von Frühaborten und Frühgeburten.

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Transdermal

Ein Gel mit 1 % Progesteron ist zur Lokalbehandlung von Brustschmerzen - insbesondere an den Tagen vor der Menstruation - etabliert. Progestogel ist ein behördlich zugelassenes Arzneimittel bei prämenstrueller Mastodynie. Je Brust sollen 2,5 g Gel entsprechend 25 mg Progesteron täglich zum Einsatz kommen.

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Orale Anwendung

In der reproduktiven Phase der Frau wird orales Progesteron bei prämenstruel­lem Syndrom und bei klinischer Lutealinsuffizienz, vor allem Zyklusstörungen, eingesetzt.

Postmenopausal schützt es nicht hysterek­tomierte Frauen bei der Hormontherapie vor estrogen­bedingten Hyperplasien und Neo­pla­sien des Endometriums. Das Haupt-Einsatzgebiet von Progesteron bei jüngeren Frauen ist der endogene Progesteronmangel. Ein klares Indiz für eine Corpus-luteum-Insuffizienz ist eine Lutealphase von weniger als zehn Tagen. Mit oralem Progesteron ist in diesen Fällen eine Regulierung des Zyklus möglich. Selbst bei schweren Formen oder auch dysfunktionellen Blutungen sind gute Therapieerfolge beschrieben.

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Applikation

Progesteron wird oral, parenteral (intramuskulär), vaginal und transdermal angewandt. In der klinischen Anwendung hat jede Applikationsform bei bestimmten Indikationen einen festen Platz.

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Brust

Ein Synergismus zwischen den Sexualhormonen der Frau induziert die Diffe­ren­zierung der Brustdrüse. Estrogene sind für das Wachstum und die Ver­zweigung des Drüsengangsystems zuständig. Die Ausbildung des lobulo­al­veo­lären Systems erfordert Progesteron. Mit Abschluss der Pubertät ist zwar die maximale Anzahl der Brustdrüsen erreicht. Ihre volle Entfaltung erreichen sie erst nach einer Schwangerschaft mit an­schlie­ßender Stillzeit. Während der ersten Hälfte der Schwangerschaft proliferiert das alveoläre Epithel und die Entwicklung des Gangsystems wird gefördert. In der zweiten Hälfte der Gravidität erfolgt vor allem die Differenzierung des Drüsenepithels.

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Eigenschaften von Progesteron

Natürliches Progesteron wird relativ rasch in der Leber verstoffwechselt. Zur sicheren Hemmung der Ovulation wurden synthetische Gestagene mit langer Halbwertzeit entwickelt.

In der menopausalen Hormontherapie dagegen hat mikronisiertes Progesteron aufgrund der hö­he­ren Sicherheit einen festen Platz.

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