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Schwanger werden

Künstliche Befruchtung: Methoden und Chancen der Kinderwunsch­behandlung

Eine künstliche Befruchtung ist Glück durch Forschung und Medizin. Denn Dank künstlicher Befruchtungen geht der lang ersehnte Kinderwunsch für viele Paare schließlich doch noch in Erfüllung. Lernen Sie die Methoden der künstlichen Befruchtung, die Voraussetzungen, ihre Chancen und Risiken kennen und finden Sie heraus, ob eine künstliche Befruchtung für Sie infrage kommt.

Inhaltsverzeichnis

Künstliche Befruchtung & Voraussetzungen

Versucht ein Paar über lange Zeit (mindestens ein Jahr) vergeblich schwanger zu werden oder drängt in einer Frau ohne Partner der Wunsch nach einem Kind, gibt es den Weg der künstlichen Befruchtung – Medizinerinnen und Mediziner sprechen von der assistierten Reproduktionstherapie (ART). Die moderne Reproduktionsmedizin kennt hierfür verschiedene Methoden, je nach individuellen gesundheitlichen Voraussetzungen. Eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung für eine Kinderwunschbehandlung spielen auch die Kosten.

In Deutschland regeln das Embryonenschutzgesetz sowie die Handlungsrichtlinien der Bundesärztekammer und des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzteschaft und Krankenkassen die Bedingungen für eine künstliche Befruchtung.

Untersagt sind eine künstliche Befruchtung mit fremden Eizellen, die Leihmutterschaft, das Klonen von Embryonen und die Spermienauswahl nach Geschlecht. Eine Ausnahme sind gravierende Gendefekte. Verboten ist auch die genetische Untersuchung von künstlich befruchteten Embryonen (Präimplantationsdiagnostik), bevor sie wieder in die Gebärmutter eingesetzt werden. Grundsätzlich ist die Präimplantationsdiagnostik nur in besonderen Fällen und mit Genehmigung der Ethikkommission möglich. Auch das Implantieren von mehr als drei Embryonen ist gesetzlich untersagt, ebenso wie das Einfrieren von Eizellen, die sich bereits geteilt haben – wenn sich ein Embryo also schon entwickelt.

In Deutschland bleiben nur fünf Prozent aller Paare mit Kinderwunsch dauerhaft kinderlos. Statistisch gesehen steigt mit jedem Versuch einer künstlichen Befruchtung die Chance auf eine Schwangerschaft. Dennoch kennt die Reproduktionsmedizin auch Grenzen und nicht immer erfüllt sich der Traum von einer Familie.

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Für wen eignet sich eine künstliche Befruchtung?

Eine künstliche Befruchtung hilft Paaren, die auf natürlichem Weg bisher keine Kinder bekommen konnten oder grundsätzlich nicht können. Daher ist die künstliche Befruchtung auch für lesbische Paare die Chance auf eine Familie mit Kind sowie für Single-Frauen.

Die Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch können sein:

  • Bei der Frau
    • Zyklusstörungen
    • Eierstockschwäche oder Veränderungen der Eierstöcke bzw. Eileiter
    • organische Defekte oder Gewebeveränderungen an Gebärmutter oder Gebärmutterhals
    • Gelbkörperschwäche (Progesteronmangel)
    • Endometriose (Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut)
    • hormonelle Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen, z. B. Schilddrüsenfehlfunktion
    • unbehandelte Infektionen durch Bakterien, z. B. durch Chlamydien
  • Beim Mann
    • hormonelle Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Testosteronmangel oder Prolaktinüberschuss (Hyperprolaktinämie)
    • mäßige Qualität des Spermas oder verminderte Spermienproduktion, z. B. durch Hodenentzündungen oder hormonelle Störungen
    • Samenleiterverschluss
    • Antikörper gegen Samenzellen
    • genetische Anomalien 
    • Infektionskrankheiten
    • Operationen
  • Durch Lifestyle & Job
    • emotionale Belastungen oder Erschöpfung
    • ungesunder Lebensstil, übermäßiger Konsum von Alkohol und Nikotin
    • Missbrauch von Drogen, dazu zählen auch Anabolika
    • Über- oder Untergewicht
    • schwere körperliche Belastungen
    • Umweltgifte und Schadstoffe
    • Medikamenteneinnahme

Verschiedene Untersuchungen und Tests bei einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen bzw. einer Urologin oder einem Urologen helfen, die Ursachen der Unfruchtbarkeit von Frau oder Mann herauszufinden. Die Voruntersuchungen sind gleichzeitig eine wesentliche Voraussetzung für eine künstliche Befruchtung.

Hormonbehandlung bei Kinderwunsch

Einer künstlichen Befruchtung geht eine Hormonbehandlung der Frau voraus. Das geschieht, um die Reifung der Eizellen (Follikel) in den Eierstöcken anzukurbeln und die Wahrscheinlichkeit eines Befruchtungserfolges zu erhöhen. Denn durch die Follikelstimulation können bis zu 15 Eizellen und mehr heranreifen.

Mit der Gabe von Hormonpräparaten – als Injektion oder Tabletten – wird zunächst der natürliche Zyklus unterdrückt, um einen kontrollierten Zyklus herzustellen.

Als Motor der Eizellenstimulation dienen sogenannte Gonadotropine. Das sind wachstumsanregende Sexualhormone (z. B.: FSH). Sind die Eizellen nach der Gonadotropin-Offensive in großer Zahl reif, erfolgt die Auslösung der finalen Eizellreifung mit einer hCG-Spritze und anschließend die Eizellentnahme durch Absaugen.

Mitunter reicht eine Hormonbehandlung allein aus, um schwanger zu werden, da oft eine Hormonstörung hinter einem unerfüllten Kinderwunsch steckt. Die Behandlung kann die Frau auch allein durchführen.

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Methoden und Ablauf der künstlichen Befruchtung

Folgende Methoden der künstlichen Befruchtung werden in Deutschland praktiziert.

  1. Samenübertragung – intrauterine Insemination (IUI)

    Die intrauterine Insemination ist eine Methode der künstlichen Befruchtung, bei der die männlichen Samen direkt (von außen) in die Gebärmutter eingebracht werden. Die Methode eignet sich, wenn Spermien beispielsweise nicht in der Lage sind, in die Gebärmutter einzudringen, um auf natürlichem Weg zur Eizelle zu gelangen. Mittels intrauteriner Insemination werden die Samen zunächst durch Masturbation gewonnen, anschließend im Labor aufbereitet und danach über dünne Kanülen zum Zeitpunkt des Eisprungs in die Gebärmutter gespritzt. Fünf bis zehn Prozent Behandlungen mit IUI münden in eine Schwangerschaft. Mit jedem weiteren Versuch steigt die Wahrscheinlichkeit, sodass sich nach mehreren Versuchen in 10 bis 30 Prozent aller Fälle eine Schwangerschaft einstellt. Voraussetzung sind aber u. a. ein regelmäßiger Zyklus und durchgängige Eileiter.

  2. In-Vitro-Fertilisation (IVF)

    Eine In-vitro-Fertilisation bezeichnet „die Befruchtung im Reagenzglas“. Im ersten Schritt erhält die Frau eine Hormonbehandlung. Die hormonelle Stimulation dient dem maximalen Wachstum der Eizellen. Idealerweise wachsen auf diese Weise mehrere befruchtungsfähige Eizellen heran. Die reifen Follikel werden anschließend abgesaugt und treffen im Labor auf die Spermien. Glückt eine Befruchtung, werden bis zu drei Embryonen wieder in die Gebärmutter eingesetzt. Der Transfer mehrerer Embryonen erhöht einerseits die Schwangerschaftsquote, andererseits aber auch die Wahrscheinlichkeit für eine Mehrlingsschwangerschaft. Zurzeit geht der Trend dahin, nur einen Embryo einzusetzen, um die Rate an Mehrlingsschwangerschaften (und die damit verbundenen Risiken) zu senken. Die nicht verwendeten Eizellen können dann für weitere Befruchtungsversuche eingefroren werden. Die Erfolgsquote einer IVF-Behandlung liegen zwischen 15 und 20 Prozent pro Zyklus.

  3. Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

    Bei der intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) handelt es sich um eine spezielle Form der In-vitro-Fertilisation, genauer gesagt: ihre „Erweiterung“. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine In-vitro-Fertilisation erfolglos bleibt. Die ICSI ist die am häufigsten angewandte Methode der künstlichen Befruchtung. Dabei werden die entnommenen, reifen Follikel nicht mit Sperma, sondern lediglich mit einzelnen Samenzellen vereint. Wie bei der IVF werden nach erfolgreicher Befruchtung bis zu drei Eizellen in die Gebärmutter eingesetzt. Auch eine ICSI bringt die höhere Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft, sodass auch hier der Trend dahin geht, nur einen Embryo einzusetzen.

  4. TESE und MESA

    TESE ist die Abkürzung für testikuläre Spermienextraktion und MESA für mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration. Bei beiden Methoden handelt es sich um erweiterte Praktiken der künstlichen Befruchtung. Sie eignen sich für den Fall, dass im Sperma die für eine Befruchtung wichtigen Samenzellen fehlen. Durch TESE oder MESA werden die Samenzellen mittels eines chirurgischen Eingriffs direkt aus den Hoden oder Nebenhoden gewonnen und anschließend mittels intrazytoplasmatischen Spermieninjektion in die Eizelle injiziert.

  5. Embryonentransfer oder Blastozytentransfer

    Das Einsetzen der befruchteten Eizellen in die Gebärmutter kann via Embryonentransfer oder über einen Blastozytentransfer erfolgen. Von einem Embryonentransfer spricht man, wenn die befruchtete Eizelle innerhalb von drei Tagen in die Gebärmutter eingesetzt wird. Bei einer Verpflanzung zwischen fünf bis sechs Tagen nach der Befruchtung spricht man vom Blastozytentransfer.

    Der Unterschied: Die Chancen auf eine Schwangerschaft sind bei einem Blastozytentransfer höher, da fehlerhafte Entwicklungen nach der Zellteilung erkennbar sind und diese Zellen für einen Transfer in die Gebärmutter gar nicht erst in Frage kommen.

Chancen und Risiken einer künstlichen Befruchtung

Eine künstliche Befruchtung bedeutet Chance und Risiko gleichermaßen. Immerhin handelt es sich um einen Eingriff in den Körper, verbunden mit gesundheitlichen und psychischen Belastungen vor allem für die Frau.

Folgende Risiken gehen mit einer künstlichen Befruchtung einher:

  • Überstimulationssyndrom (unnatürliche Vergrößerung der Eierstöcke und Elektrolytstörung)
  • bakterielle Infektionen
  • Verletzung von Blase, Darm oder Blutgefäßen
  • erhöhte Fehlgeburtenrate, meist altersbedingt
  • psychische Belastungen

Tatsache ist, dass eine einzige künstliche Befruchtung nur selten zum Erfolg führt. Statistisch glückt eine Schwangerschaft durch künstliche Befruchtung erst nach mehreren Versuchen. Mit steigendem Alter von Frau und Mann steigt zudem das Risiko für Fehlgeburten oder genetische Anomalien, daher sollte eine künstliche Befruchtung idealerweise bis zum Alter von 35 Jahren erfolgen.

Ob eine künstliche Befruchtung erfolgreich ist, hängt nicht nur vom Alter, der Gesundheit und der Lebenssituation ab. Auch die Methode der künstlichen Befruchtung selbst spielt eine Rolle. Für die einzelnen Methoden gelten pro Behandlungszyklus folgende durchschnittliche Geburtenraten:

  • In-Vitro-Fertilisation: 20 bis 25 Prozent
  • Intrazytoplasmatische Spermieninjektion: 20 bis 25 Prozent
  • Intrazytoplasmatische Spermieninjektion nach TESE bzw. MESA: 15 bis 20 Prozent

Progesteron in der künstlichen Befruchtung

Innerhalb einer Kinderwunschbehandlung oder künstlichen Befruchtung fällt dem Hormon Progesteron eine ganz besondere Rolle zu. Denn ohne eine ausreichende Menge an Progesteron, auch Gelbkörperhormon genannt, ist weder das Entstehen noch der Erhalt einer Schwangerschaft möglich. Das gilt für Schwangerschaften, die sich auf natürlichem Weg einstellen, ebenso wie für Schwangerschaften, die sich durch eine Kinderwunschbehandlung entwickeln.

In Sachen Schwangerschaft spielt das Progesteron im gleichen Team wie das Estradiol – dabei handelt es sich um das wichtigste Östrogen im weiblichen Körper. Estradiol liefert die „Steilvorlage“ für eine Schwangerschaft, indem es in der ersten Zyklushälfte (Follikelphase) die Gebärmutterschleimhaut aufbaut. Nach dem Eisprung, in der Gelbkörperphase (Lutealphase), übernimmt das Progesteron. Es lockert die Gebärmutterschleimhaut auf und steigert die Durchblutung, sodass sich eine befruchtete Eizelle geradewegs darin einnisten kann. Fehlt das Progesteron, zerfällt die Schleimhaut und der Eizelle fehlt gewissermaßen das Nest.

Progesteron.de | Infografik: Progesteron im Zyklusverlauf

Innerhalb der künstlichen Befruchtung liegt ein besonderer Fokus auf der Follikelreifung. Die intensive Stimulation der Eizellen kann allerdings die Gelbkörperphase verkürzen und damit den Erfolg einer Schwangerschaft wirkmächtig reduzieren. Damit das nicht passiert, ist die Gabe von Progesteron für eine Kinderwunschbehandlung essenziell. Es lockert die Gebärmutterschleimhaut nach dem Eisprung auf und stabilisiert die Schwangerschaft nach einer Befruchtung.

Natürliches oder bioidentisches Progesteron wird aus der Yamswurzel gewonnen und zur Hormonbehandlung meist vaginal verabreicht, und zwar ab dem Tag, an dem die Eizellen entnommen werden. Bei einem positiven Schwangerschaftstest ist die Einnahme von Progesteron weiterhin bis zur 12. Schwangerschaftswoche empfehlenswert.

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Kosten einer künstlichen Befruchtung

Die Kosten für eine künstliche Befruchtung variieren – teilweise sogar stark. Sie hängen einerseits von der Methode ab, aber auch von der behandelnden Praxis oder dem Kinderwunschzentrum. Ins Gewicht fallen vor allem die Kosten für das behandelnde Personal, für Material, technische Mittel, Medikamente, aber auch für die Lagerung von Samen- oder Eizellen.

Die Kosten für eine künstliche Befruchtung werden zu mindestens 50 Prozent und teilweise bis zu 100 Prozent von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass Mann und Frau verheiratet sind. Die Frau muss jünger als 40 und der Mann jünger als 50 Jahre sein. Vor Beginn der Behandlung muss der Krankenkasse ein sogenannter Behandlungsplan vorgelegt werden. Der Behandlungsplan wird im Kinderwunschzentrum erstellt.

Eine künstliche Befruchtung in Deutschland bedeutet Kosten von durchschnittlich 2.000 Euro pro Behandlung. Eine Insemination ohne Hormonstimulation kostet circa 200 Euro, die Kosten für eine Samenübertragung mit Hormonbehandlung belaufen sich bereits auf 1.000 Euro (inklusive Medikamente). Bei der „In-Vitro-Befruchtung“ liegen die Kosten bei rund 3.000 Euro pro Zyklus.

Da für einen Schwangerschaftserfolg in der Regel mehrere Versuche nötig sind, liegen die Kosten einer künstlichen Befruchtung insgesamt bei 10.000 bis 30.000 Euro.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Kostenübernahme der Krankenkassen für die Arzneimittel oder Hormonpräparate. Nur zugelassene Präparate sind erstattungsfähig. Das gilt auch für die Progesteron-Präparate zum Erhalt der Schwangerschaft nach einem positiven Schwangerschaftstest. Die Kosten für das Progesteron übernimmt die gesetzliche Krankenkasse zu 100 Prozent bis zur 12. Schwangerschaftswoche, aber eben nur dann, wenn es sich um ein zugelassenes Präparat handelt.

Prüfen Sie vor einer Behandlung, welche Kosten Ihre Krankenkasse übernimmt. Ein Wechsel der Krankenkasse lohnt sich unter Umständen, da einige Krankenkassen einen höheren Anteil der Kosten übernehmen.

Kosten & Kostenübernahme der Behandlung

Die gesetzlichen Krankenkassen fördern künstliche Befruchtungen und übernehmen die Kosten zu mindestens 50 Prozent. Erfahren Sie mehr zur Höhe der Kosten und zu den Voraussetzungen für eine Kostenübernahme.

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Mit künstlicher Befruchtung zum Wunschkind

Viele Paare, die auf natürlichem Weg nicht schwanger werden, erfüllen sich die Sehnsucht nach einem Kind mit einer künstlichen Befruchtung. Trotz teilweise aufwendiger Voruntersuchungen und Behandlungen, körperlicher Strapazen für die Frau und psychischer Belastungen für das Paar, ist die moderne Reproduktionsmedizin ein großes Glück.

Je nach gesundheitlichen Voraussetzungen oder diagnostizierten Schwangerschaftshürden kommen verschiedene Methoden der künstlichen Befruchtung in Frage. Die ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion) kommt am häufigsten zum Einsatz und verspricht hohe Erfolgsaussichten. Dabei wird ein einzelnes Spermium mit der Eizelle gematcht.

Unabhängig von der Methode und den unterschiedlichen Abläufen sind meist mehrere Anläufe notwendig, bis sich das Paar über einen positiven Schwangerschaftstest freuen kann. Daher ist Geduld während eines Behandlungszyklus ein ebenso guter Begleiter wie eine zuversichtliche Grundhaltung und eine gesunde Lebensweise.

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