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Bestimmung von Progesteron

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Die Bestimmung von Progesteron im Blut ist in der Hauptsache zur Abklärung der Fruchtbarkeit indiziert. In der Gravidität dient sie der Kontrolle des Schwanger­schafts­verlaufs.

Progesteron wird in der fertilen Phase untersucht, um die Ursache abzuklären für:

  • eine ungewollte Kinderlosigkeit und
  • unklare gynäkologische Blutungen

Im Rahmen der Kinderwunsch-Behandlung wird Progesteron bestimmt:

  • um eine Lutealphaseninsuffizienz zu diagnostizieren
  • erhöhte Werte bei der Ovulations-Auslösung auszuschließen und
  • die Frühschwangerschaft zu bestätigen (mit hCG, Estradiol und Ultraschall)

Bei Schwangeren ist eine Progesteron-Bestimmung angezeigt:

  • zur Kontrolle der Schwangerschaft
  • bei Verdacht auf eine Extrauterinschwangerschaft und
  • bei Risiko-Patientinnen mit Fehl- und Frühgeburten in der Anamnese.

Wie soll Progesteron bestimmt werden?

Von der Bestimmung im Speichel raten die allermeisten Experten wegen der nicht gesicherten Korrelation mit den Blutwerten strikt ab. Die Ergebnisse sind nur gut zu interpretieren, wenn die Blutentnahme mittluteal bis spätestens zum siebten postovulatorischen Tag erfolgt ist. Die Brüste sollten vorher nicht abgetastet worden sein.
Die Einnahme von Sexualhormonen, aber auch hoher Dosen Biotin oder die antirheumatische Therapie mit Phenylbutazon können das Ergebnis verfälschen.

Der Behandlungserfolg ist abhängig
von der regelmäßigen Anwendung.

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