Artikel zu Hormontherapie

Kombinierte HRT

Die Vorteile einer Hormontherapie mit transdermalem Estradiol und oralem mikronisierten Progesteron haben verschiedene Gesellschaften bereits in ihren Empfehlungen berücksichtigt. Diese Kombination verbreitet sich vor allem wegen ihrer höheren Sicherheit.

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Perimenopausal HRT / Prävention Endometriumhyperplasie

Bei der Hormontherapie werden Estrogene unterschiedlicher Art und Appli­ka­tions­form mit Progesteron oder aber synthetischen Gestagenen kombiniert. Experten sprechen sich zunehmend für den Einsatz der physiologischen Sub­stanzen Estradiol und Progesteron aus.

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Applikation

Progesteron wird oral, parenteral (intramuskulär), vaginal und transdermal angewandt. In der klinischen Anwendung hat jede Applikationsform bei bestimmten Indikationen einen festen Platz.

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Sicherheit in der Hormontherapie

Der “Pschyrembel” als wohl bekanntestes klinisches Wörterbuch spricht von Progesteron als dem wichtigsten der natürlichen Gestagene. Mikronisiertes Progesteron ist eine effektive und gut verträgliche Form des Ge­stagenzusatzes bei der Hormontherapie symptomatischer peri- und post­me­nopausaler Frauen. Kombiniert mit transdermalem Estradiol resultiert eine hohe Sicherheit hin­sichtlich Thrombose- und Brustkrebsrisiko. Die Zahl neuer Diabetesfälle wird reduziert.

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Sedierende Wirkung

Der stärkste zentralnervöse Effekt des Progesterons ist seine sedierende Wirkung. Frauenärzte nutzen diese Wirkung bei perimenopausalen Frauen mit Einschlaf­problemen, die einer der kombinierten Hormontherapie bedürfen und verordnen die abendliche Einnahme von mikronisiertem Progesteron.

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Vaskuläre Effekte und Glukosestoffwechsel

Die einzelnen Gestagene sind sowohl bei den Effekten auf vaskuläre Parameter als auch beim Einfluss auf den Glukosestoffwechsel unterschiedlich zu be­wer­ten. Estro­gen-abhängige erwünschte Wirkungen werden durch manche syn­the­tischen Gesta­gene aufgehoben oder sogar verschlechtert.

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Körpergewicht

Die Befürchtung vieler Frauen, nach der Menopause verstärkt an Gewicht zuzu­nehmen, ist schlichtweg falsch. Der Abfall der Hormone verändert jedoch die Verteilung des Körperfetts: Das viszerale „Polster“ nimmt zu. Eine Hormon­the­rapie – aber auch körperliche Aktivität - bremst die ungüns­tige Umverteilung.

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Hypertonie

Jüngere Frauen haben seltener eine Hypertonie als gleichalte Männer. Etwa ab dem 60. Lebensjahr kommt jedoch ein Bluthochdruck bei Frauen häufiger vor als bei Männern. Eine Hypertonie ist als Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen und Hirn­insulte anerkannt. Ist eine Hormontherapie indiziert, sind Nutzen und Risiken besonders sorgfältig abzuwägen. Zu bevorzugen sind niedrig dosierte Estroge­ne in blutdruckneutraler Kombination, etwa mit Progesteron.

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Nebenwirkungen von Progesteron

Progesteron ist effizient bei Lutealdefekten, in der Prophylaxe wiederholter Früh- und Fehlgeburten und beim Endometriumschutz unter Hormontherapie. Das Gelbkör­per­hormon ist gut verträglich. Die häufigsten Nebenwirkungen nach oraler Gabe sind Müdigkeit, Benommenheit und Schwindelgefühl. Umfangreiche Studien mit vaginaler Anwendung von Progesteron in der Schwangerschaft haben keine Warnsignale zur Sicherheit generiert.

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Osteoporose

Die kombinierte Hormontherapie vermindert das Risiko einer Osteoporose erheblich. Auch Knochenfrakturen werden signifikant reduziert. Der Schutz wird in erster Linie von Estrogenen bewirkt. Aber auch Progesteron kann die Skelett-Physiologie positiv beeinflussen.

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Stoffwechsel

Progesteron ist ein „stoffwechselneutrales“ Hormon. Anders als viele synthe­tische Gestagene vermindert es die Glukosetoleranz nicht. Progesteron hat keinen ungünstigen Einfluss auf Blut­fette, Gerin­nungs­- und Entzündungs­parameter. Der Blutdruck wird bei Gesunden nicht beeinflusst, bei Hypertonikern jedoch vermindert. Bei der Behandlung von Wechseljahres-Beschwerden – dem Haupt-Indikationsgebiet von Progesteron - kommt es auf eine möglichst hohe Sicherheit der einge­setz­ten Hor­­mone an. Dies gilt vor allem – aber nicht nur – bei Risikopatientinnen. Die physio­logischen Substanzen zeichnen sich dabei durch besondere Vorteile aus.

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Brust

Ein Synergismus zwischen den Sexualhormonen der Frau induziert die Diffe­ren­zierung der Brustdrüse. Estrogene sind für das Wachstum und die Ver­zweigung des Drüsengangsystems zuständig. Die Ausbildung des lobulo­al­veo­lären Systems erfordert Progesteron. Mit Abschluss der Pubertät ist zwar die maximale Anzahl der Brustdrüsen erreicht. Ihre volle Entfaltung erreichen sie erst nach einer Schwangerschaft mit an­schlie­ßender Stillzeit. Während der ersten Hälfte der Schwangerschaft proliferiert das alveoläre Epithel und die Entwicklung des Gangsystems wird gefördert. In der zweiten Hälfte der Gravidität erfolgt vor allem die Differenzierung des Drüsenepithels.

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Wirkungen

Die zentrale Funktion von Progesteron ist die Vorbereitung des Uterus auf eine Schwan­gerschaft und der Erhalt der Gravidität. Progesteron-Rezeptoren sind – neben Ovar und Uterus – in zahlreichen Organsystemen vorhanden. Dies er­klärt die vielfältigen Wirkungen des Gelbkörperhormons.

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Progesteron und Estrogen

Progesteron wirkt nur in Synergismus mit Estrogenen: In den meisten Gewe­ben werden die Progesteron-Rezeptoren durch Estrogene induziert. Als Ge­genspieler besitzt Progesteron eine antiestrogene Wirkung. Ausschlaggebend ist die zeitliche Balance.

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Was ist bei der Bestimmung und Entnahme zu beachten?

Die Bestimmung von Progesteron in der fertilen Phase erfolgt mittluteal im Serum. In der Lutealpha­se bis zum siebten postovulatorichen Tag sind Serum­werte zwischen 1,7 und 27 ng/ml normal. Für die Analyse im Speichel liegt keine gesicherte Korrelation zu den Blut­spiegeln vor. Dazu kommt die Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Speichels und andere Unwägbarkeiten. Die Bestimmung im Serum gilt deshalb als Goldstandard.

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Natürliches Progesteron vs. synthetische Gestagene

Natürliches Progesteron wird relativ rasch in der Leber verstoffwechselt. Zur sicheren Hemmung der Ovulation wurden synthetische Gestagene mit langer Halbwertzeit entwickelt. In der Hormontherapie dagegen hat mikronisiertes Progesteron aufgrund der höheren Sicherheit einen festen Platz.

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Eigenschaften von Progesteron

Natürliches Progesteron wird relativ rasch in der Leber verstoffwechselt. Zur sicheren Hemmung der Ovulation wurden synthetische Gestagene mit langer Halbwertzeit entwickelt.

In der menopausalen Hormontherapie dagegen hat mikronisiertes Progesteron aufgrund der hö­he­ren Sicherheit einen festen Platz.

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