Artikel zu Tokolyse

Progesteron bei der Tokolyse

Die Wirksamkeit von Progesteron zur Prävention von Frühgeburten bei Einlings-Schwangerschaften von Risiko-Patientinnen ist in mehreren Studien und Meta-Analysen belegt. Unterstützend wirkt Progesteron bei der Tokolyse (Behandlung vorzeitiger Wehen), wobei akut höhere Mengen eingesetzt werden (400 mg oral oder vaginal).

weiter lesen

Abortprophylaxe / Frühaborte

Progesteron ist für die Implantation des Embryos und den Erhalt der Schwan­ger­schaft essentiell. Zu niedrige Spiegel in der Frühphase werden für Früh- und Frühestaborte infolge einer Lutealinsuffizienz verantwortlich gemacht. Ein Abfall des Gelbkörperhormons ist an der Weheneinleitung beteiligt.

weiter lesen

Nebenwirkungen von Progesteron

Progesteron ist effizient bei Lutealdefekten, in der Prophylaxe wiederholter Früh- und Fehlgeburten und beim Endometriumschutz unter Hormontherapie. Das Gelbkör­per­hormon ist gut verträglich. Die häufigsten Nebenwirkungen nach oraler Gabe sind Müdigkeit, Benommenheit und Schwindelgefühl. Umfangreiche Studien mit vaginaler Anwendung von Progesteron in der Schwangerschaft haben keine Warnsignale zur Sicherheit generiert.

weiter lesen