Artikel zu Lutealphasen-Insuffizienz

Gabe von Progesteron über die Haut als HRT

Immer mehr Ärzte und Frauen schwören auf die Anwendung von Progesteron über die Haut zur hormonellen Stabilisierung, auch wenn dies durch Ergebnisse wissenschaftlicher Studien nicht ausreichend abgesichert ist. Transdermale Progesteron-Zubereitungen dürfen nicht zur Endometriumprotektion bei gleichzeitiger Östrogenbehandlung eingesetzt werden, da auch mit vergleichsweise niedrigen Estradiol-Dosierungen (1 mg täglich transdermal als Gel) kein sicherer Gebärmutterschutz zu erzielen ist. Andererseits sind von einer alleinigen Anwendung transdermaler Progesteron-Zubereitungen keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten.

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Habituelle Aborte

Bei habituellen Aborten findet sich in mehr als einem Drittel bis zur Hälfte der Fälle keine Ursache. Das belastet die Patientinnen und die behandelnden Ärzte stark. Besondere Fürsorge (“tender loving care”) hilft in diesen Fällen nachweis­lich. Und Progesteron.

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Zyklusstörungen mit Lutealphaseninsuffizienz

Im reproduktionsfähigen Alter wird Progesteron meist bei Corpus-luteum-Insuffizienz eingesetzt. Der endogene Mangel führt zu irregulären Zyklen. Eine verkürzte Lutealphase kann durch orales mikroni­siertes Progesteron normalisiert werden.

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Prämenopausal – Reproduktive Phase

In der reproduktiven Phase wird mikronisiertes Progesteron vorwiegend bei irre­gulären Zyklen mit Lutealinsuffizienz eingesetzt. Weitere Indikationen sind prämeno­pausale Beschwerden und die zyklische Mastodynie. Hormonale Kontrazeptiva enthalten ausschließlich synthetische Gestagene.

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Klinische Anwendung von Progesteron

Das dominierende Einsatzgebiet von Progesteron ist die Hormontherapie bei peri- und postmenopausalen Frauen mit entsprechenden Beschwerden. In der reproduktiven Phase reicht das Spektrum von der Unterstützung der Lutealphase bei irre­gu­lären Zyklen über den Lutealsupport bei assistierter Reproduktion bis zur Prophylaxe von Frühaborten und Frühgeburten.

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Orale Anwendung

In der reproduktiven Phase der Frau wird orales Progesteron bei prämenstruel­lem Syndrom und bei klinischer Lutealinsuffizienz, vor allem Zyklusstörungen, eingesetzt.

Postmenopausal schützt es nicht hysterek­tomierte Frauen bei der Hormontherapie vor estrogen­bedingten Hyperplasien und Neo­pla­sien des Endometriums. Das Haupt-Einsatzgebiet von Progesteron bei jüngeren Frauen ist der endogene Progesteronmangel. Ein klares Indiz für eine Corpus-luteum-Insuffizienz ist eine Lutealphase von weniger als zehn Tagen. Mit oralem Progesteron ist in diesen Fällen eine Regulierung des Zyklus möglich. Selbst bei schweren Formen oder auch dysfunktionellen Blutungen sind gute Therapieerfolge beschrieben.

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Osteoporose

Die kombinierte Hormontherapie vermindert das Risiko einer Osteoporose erheblich. Auch Knochenfrakturen werden signifikant reduziert. Der Schutz wird in erster Linie von Estrogenen bewirkt. Aber auch Progesteron kann die Skelett-Physiologie positiv beeinflussen.

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Physiologische Funktionen von Progesteron

Die hauptsächlichen Zielorgane von Progesteron sind die Ovarien und der Uterus. Ohne funktionstüchtiges Corpus luteum und implatationsbereites Endometrium kommt im ovulatorischen Zyklus keine Schwangerschaft zustande. Unabdingbar ist Progesteron für den Erhalt der Schwangerschaft.

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Unterstützung der Lutealphase

In stimulierten Zyklen zur assistierten Reproduktion (ART) ist es notwendig, die Lutealphase zu unterstützen. In Europa wird für diesen Lutealsupport haupt­sächlich vaginales Progesteron eingesetzt. Es sollte dem ebenfalls noch verwendeten humanen Choriongonadotropin vorgezogen werden.

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Warum werden Progesteronwerte bestimmt

Der Serumspiegel von Progesteron wird ganz überwiegend zur Kon­trolle der Lutealfunktion im Rahmen der Sterilitätstherapie bestimmt. Nur relativ selten besteht die Indikation zur Abklärung von Tumoren des Ovars oder einer Blasenmole.

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PCO / Zyklusstörungen

Die hormonelle Balance ist sehr empfindlich. Die Dysfunktion eines der be­tei­ligten Organe stört das gesamte System. Fehlfunktionen machen sich in den letzten Gliedern der Kette, den Ovarien und dem Uterus, bemerkbar – häufig als Zyklusstörung.

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Bestimmung von Progesteron

Die Bestimmung von Progesteron im Blut ist in der Hauptsache zur Abklärung der Fruchtbarkeit indiziert. In der Gravidität dient sie der Kontrolle des Schwanger­schafts­verlaufs.

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Progesteron

Progesteron wird im menschlichen Körper aus Cholesterin gebildet, das synthetisiert wird oder aus der Nahrung stammt. Es zählt – wie die Gluko- und Mineralokortikoide – zu den C21-Steroiden. Als Sexualhormon ist es der prominenteste Vertreter der Gestagene, Steroide mit einem Pregnan-Grundgerüst.

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Was ist Progesteron

Das Gelbkörperhormon Progesteron ist das klassische Schwangerschafts­hormon. In der Lutealphase ausgeschüttet, bereitet es in jedem Menstruations­zyklus das Endo­metrium für eine mögliche Nidation vor.

Das Steroid Progesteron wird bei Frauen vor allem im Menstruationszyklus und in der Schwangerschaft gebildet. In der Lutealphase ausgeschüttet, bereitet es die Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung eines Embryos vor.

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