Artikel zu Hypertonie

Sicherheit in der Hormontherapie

Der “Pschyrembel” als wohl bekanntestes klinisches Wörterbuch spricht von Progesteron als dem wichtigsten der natürlichen Gestagene. Mikronisiertes Progesteron ist eine effektive und gut verträgliche Form des Ge­stagenzusatzes bei der Hormontherapie symptomatischer peri- und post­me­nopausaler Frauen. Kombiniert mit transdermalem Estradiol resultiert eine hohe Sicherheit hin­sichtlich Thrombose- und Brustkrebsrisiko. Die Zahl neuer Diabetesfälle wird reduziert.

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Hypertonie

Jüngere Frauen haben seltener eine Hypertonie als gleichalte Männer. Etwa ab dem 60. Lebensjahr kommt jedoch ein Bluthochdruck bei Frauen häufiger vor als bei Männern. Eine Hypertonie ist als Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen und Hirn­insulte anerkannt. Ist eine Hormontherapie indiziert, sind Nutzen und Risiken besonders sorgfältig abzuwägen. Zu bevorzugen sind niedrig dosierte Estroge­ne in blutdruckneutraler Kombination, etwa mit Progesteron.

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Stoffwechsel

Progesteron ist ein „stoffwechselneutrales“ Hormon. Anders als viele synthe­tische Gestagene vermindert es die Glukosetoleranz nicht. Progesteron hat keinen ungünstigen Einfluss auf Blut­fette, Gerin­nungs­- und Entzündungs­parameter. Der Blutdruck wird bei Gesunden nicht beeinflusst, bei Hypertonikern jedoch vermindert. Bei der Behandlung von Wechseljahres-Beschwerden – dem Haupt-Indikationsgebiet von Progesteron - kommt es auf eine möglichst hohe Sicherheit der einge­setz­ten Hor­­mone an. Dies gilt vor allem – aber nicht nur – bei Risikopatientinnen. Die physio­logischen Substanzen zeichnen sich dabei durch besondere Vorteile aus.

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