Artikel zu Hitzewallungen

Perimenopausal HRT / Prävention Endometriumhyperplasie

Bei der Hormontherapie werden Estrogene unterschiedlicher Art und Appli­ka­tions­form mit Progesteron oder aber synthetischen Gestagenen kombiniert. Experten sprechen sich zunehmend für den Einsatz der physiologischen Sub­stanzen Estradiol und Progesteron aus.

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Klinische Anwendung von Progesteron

Das dominierende Einsatzgebiet von Progesteron ist die Hormontherapie bei peri- und postmenopausalen Frauen mit entsprechenden Beschwerden. In der reproduktiven Phase reicht das Spektrum von der Unterstützung der Lutealphase bei irre­gu­lären Zyklen über den Lutealsupport bei assistierter Reproduktion bis zur Prophylaxe von Frühaborten und Frühgeburten.

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Orale Anwendung

In der reproduktiven Phase der Frau wird orales Progesteron bei prämenstruel­lem Syndrom und bei klinischer Lutealinsuffizienz, vor allem Zyklusstörungen, eingesetzt.

Postmenopausal schützt es nicht hysterek­tomierte Frauen bei der Hormontherapie vor estrogen­bedingten Hyperplasien und Neo­pla­sien des Endometriums. Das Haupt-Einsatzgebiet von Progesteron bei jüngeren Frauen ist der endogene Progesteronmangel. Ein klares Indiz für eine Corpus-luteum-Insuffizienz ist eine Lutealphase von weniger als zehn Tagen. Mit oralem Progesteron ist in diesen Fällen eine Regulierung des Zyklus möglich. Selbst bei schweren Formen oder auch dysfunktionellen Blutungen sind gute Therapieerfolge beschrieben.

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Applikation

Progesteron wird oral, parenteral (intramuskulär), vaginal und transdermal angewandt. In der klinischen Anwendung hat jede Applikationsform bei bestimmten Indikationen einen festen Platz.

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