Artikel zu Frühgeburt

Progesteron bei der Tokolyse

Die Wirksamkeit von Progesteron zur Prävention von Frühgeburten bei Einlings-Schwangerschaften von Risiko-Patientinnen ist in mehreren Studien und Meta-Analysen belegt. Unterstützend wirkt Progesteron bei der Tokolyse (Behandlung vorzeitiger Wehen), wobei akut höhere Mengen eingesetzt werden (400 mg oral oder vaginal).

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Drohende Frühgeburt

Eine Frühgeburt kann eine lebenslange Hypothek bedeuten. Die langfristige Behandlung mit natürlichem Progesteron reduziert dieses kindliche Risiko bei Frauen mit vorangegangenen Frühgeburten oder verkürzter Zervix in der 20. bis 24. Schwangerschaftswoche (SSW) signifikant. Eine Zervixlängendiagnostik und im Fall einer Insuffizienz die Gabe von Progesteron empfehlen deutsche Experten (Dudenhausen 2015) und internationale Gremien (FIGO 2015).

Allen Schwangeren mit einer Ent­bindung vor der 37. SSW in der Anamnese sollten prophylaktisch mit Progesteron behandelt werden.

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Abortprophylaxe / Frühaborte

Progesteron ist für die Implantation des Embryos und den Erhalt der Schwan­ger­schaft essentiell. Zu niedrige Spiegel in der Frühphase werden für Früh- und Frühestaborte infolge einer Lutealinsuffizienz verantwortlich gemacht. Ein Abfall des Gelbkörperhormons ist an der Weheneinleitung beteiligt.

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Klinische Anwendung von Progesteron

Das dominierende Einsatzgebiet von Progesteron ist die Hormontherapie bei peri- und postmenopausalen Frauen mit entsprechenden Beschwerden. In der reproduktiven Phase reicht das Spektrum von der Unterstützung der Lutealphase bei irre­gu­lären Zyklen über den Lutealsupport bei assistierter Reproduktion bis zur Prophylaxe von Frühaborten und Frühgeburten.

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Intramuskuläre und vaginale Anwendung

Wesentliche Indikationen für die intramuskuläre oder aber vaginale Gabe von Progesteron sind die Lutealphasenunterstützung bei assistierter Reproduktion sowie die Prophylaxe der Frühgeburt bei Risikopatientinnen.

Die Reproduktionsmediziner sind sich einig: Progesteron ist in stimulierten Zyklen bei Sterilitätstherapie unabdingbar, um die defekte Lutealphase zu stützen.

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Nebenwirkungen von Progesteron

Progesteron ist effizient bei Lutealdefekten, in der Prophylaxe wiederholter Früh- und Fehlgeburten und beim Endometriumschutz unter Hormontherapie. Das Gelbkör­per­hormon ist gut verträglich. Die häufigsten Nebenwirkungen nach oraler Gabe sind Müdigkeit, Benommenheit und Schwindelgefühl. Umfangreiche Studien mit vaginaler Anwendung von Progesteron in der Schwangerschaft haben keine Warnsignale zur Sicherheit generiert.

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Progesteron und Schwangerschaft

Progesteron ist essentiell für den Eintritt einer Schwangerschaft und ihren Erhalt. Bei primärer und sekundärer Lutealinsuffizienz ist die exogene Gabe unabdingbar zum Erhalt der Frühschwangerschaft. In stimu­lierten Zyklen ist sie Standard, bei Risiko-Patientinnen für Frühgeburten sinnvoll.

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Physiologische Funktionen von Progesteron

Die hauptsächlichen Zielorgane von Progesteron sind die Ovarien und der Uterus. Ohne funktionstüchtiges Corpus luteum und implatationsbereites Endometrium kommt im ovulatorischen Zyklus keine Schwangerschaft zustande. Unabdingbar ist Progesteron für den Erhalt der Schwangerschaft.

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