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Prämenopausal – Reproduktive Phase

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In der reproduktiven Phase wird mikronisiertes Progesteron vorwiegend bei irre­gulären Zyklen mit Lutealinsuffizienz eingesetzt. Weitere Indikationen sind prämeno­pausale Beschwerden und die zyklische Mastodynie. Hormonale Kontrazeptiva enthalten ausschließlich synthetische Gestagene.

Isolierte Corpus-luteum-Insuffizienz

Das Haupt-Einsatzgebiet für Progesteron bei jungen Frauen ist die Gelbkör­per­schwäche. Sie kann auf Follikelreifungs- bzw. Ovulationsstörungen zurückgehen. Diskutiert wird aber auch eine isolierte Corpus-luteum-Insuffizienz, die auf einem reinen Progesteronmangel beruht. In allen Fällen, die vor allem durch Zyklusstörungen auffallen, ist mit oralem Progesteron gut zu therapieren.
Durch eine Zyklusregulierung bei verkürzter Lutealphase aufgrund eines Progeste­ron­mangels sind bei bestehendem Kinderwunsch Schwan­ger­schaften zu erreichen. Hier wird orales oder vaginales Progesteron eingesetzt.

Ursache oder Folge?

Ist die gestörte Lutealphase (mit)bedingt durch eine insuffiziente Follikelreifung und/oder Ovulationsstörungen bei bestehendem Kinderwunsch, erfordert dies eine Stimulierung der Eierstöcke. Bei anovulatorischen Zyklen bietet sich Clomifen an. Liegt eine hypo­physäre Ovarialinsuffizenz vor, sind Gonadotropine angezeigt.

Ödeme und Brustspannen bessern sich

Mikronisiertes Progesteron in Gelform wird bei essentiellen prämenstruellen Mastodynien erfolgreich angewandt. Die lokale Applikation bessert zuverlässig schwere und mittelschwere Symptome. Dabei ist eine sehr gute Verträglichkeit der transdermalen Anwendungsform gesichert.

Weitere Anwendungsgebiete in der Prämenopause

Einen gesicherten Platz hat die Lutealphasen-Unterstützung mit vaginalem Pro­gesteron in der assistierten Reproduktion. Denn in Zyklen mit ovarieller Stimulation tritt regelhaft ein Lutealphasendefekt auf. Meist wird Progesteron bis in die 12. Schwangerschaftswoche weitergegeben, um das Risiko von Frühaborten zu reduzieren. Eine prophylaktische Progesterontherapie wird empfohlen bei Risiko-Patientinnen mit wiederholten Frühgeburten. Sie ist auch bei habitueller Abortneigung angezeigt, wenn ein Lutealphasendefekt involviert ist. Unterstützend wirkt Progesteron in höheren Dosen bei der Behandlung vorzeitiger Wehen.

Der Behandlungserfolg ist abhängig
von der regelmäßigen Anwendung.

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